Thai-Curry mit schwarzem Reis

Thai-Curry mit schwarzem Reis

28. August 2013

Thai-Curry mit schwarzem Reis

Thai-Currys sind extrem lecker und außerdem auch gar nicht extrem schwer selbst zuzubereiten. Es gibt sie klassisch meist mit Reis und häufig auf Basis von Kokosmilch. In diesem Beispiel wurde das Curry mit Streifen von der Karotten, Hähnchenbrust in länglichen Stücken, Paprika und frischem Koriander sowie Thaibasilikum gemacht. Für die richtige Würze sorgt Currypaste. Diese kann man fertig im Asialaden kaufen und es gibt sie in verschiedenen Schärfegraden bzw. Farben, z. B. grün, gelb, rot von Cock Brand. Erst hatte ich bei den Fertigpasten bedenken, aber seitdem ich genau diese Töpfchen in verschiedenen Asiabistros und Restaurants gesehen habe, greife ich auch ohne schlechtes Gewissen zu. So verkehrt kann die Paste ja nicht sein, wenn die echten Thailäden damit auch kochen – und es geht halt einfach sehr schnell damit.

Was wir also alles benötigen für das Thai-Curry mit (schwarzem) Reis (ca. 3-4 Portionen):

  • Hähnchenbrust, ca. 500g
  • 3-4 Möhren
  • 1 Paprika, je nach Geschmack in rot, grün oder  gelb
  • eine Dose Kokosmilch (400 – 500ml)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Currypaste – je nach Geschmack – ich benutze gerne die rote
  • Frisches Thai-Basilikum und frischen Koriander (zum Garnieren und Mitkochen)
  • Reis – ich hätte gerade schwarzen Reis da, es geht aber auch herkömmlicher Reis wie Basmatireis
  • Sojasoße, Salz, Pfeffer, ein Saft von einer Limette

Rezeptzubereitung

Wasser für den Reis aufsetzen (oder wer hat den Reiskocher befüllen) und wenn es kocht den Reis hinzugeben, damit der ca. 20 Minuten garen kann. Parallel die Hähnchenbrust abwaschen, abtrocknen und von Sehnen & Co. befreien sowie in mundgerechte Streifen schneiden (wie man es halt am liebsten mag, beim Asiaten werden die Streifen meist sehr klein bzw. schmal geschnitten, ich schneide sie eher etwas großzügiger). Streifen in eine Schüssel legen, dann mit Sojasauce und Limettensaft marinieren, Salz und Pfeffer mit rein, zugedeckt ein paar Minuten durchziehen lassen.

Gemüse waschen, putzen, ggf. schälen (die Karotten) und dann in Streifen schneiden, zur Seite stellen. Thaibasilikum und Koriander waschen, einige Blätter abzupfen und klein haken. Ebenfalls zur Seite stellen. Für die Gemüsebrühe Wasser (ca. 500ml) im Wassserkocher erhitzen, dann in einer Schüssel anrühren (ja, ich weiß ein Fertigprodukt, das geht aber schon in Ordnung).

Dann eine tiefe Pfanne (im Idealfall eine Wokpfanne) auf den Herd stellen, heiß werden lassen, etwas Öl dazu und die Hähnenstreifen von allen Seiten scharf anbraten. Nach nur einer Minute kann man mit der Kokosmilch „ablöschen“ und die Milch erhitzen. Wenn diese Kokosmilch eine gewisse Temperatur erreicht hat also heiß ist, einen Kochlöffel oder Esslöffel voll Currypaste unterrühren bis sie sich aufgelöst hat. Die gehakten Thai-Kräuter (Koriander, Basilikum) mit in den Wok geben, Brühe hinzugießen, wieder aufkochen lassen.

Zum Schluss das klein geschnittene Gemüse mit in den Wok geben und durchrühren, so dass es mitgaren kann. Mir schmeckt es am besten, wenn das Gemüse noch etwas bissfest und knackig ist. Wer es eher etwas weicher mag, fügt das Gemüse eher hinzu oder lässt es länger köcheln. Nach 5-6 Minuten ist das Curry dann auch schon fertig.

Auf einem Teller oder in einer Schale anrichten und mit frischem Koriander und Thai-Basilikum bestreuen. Wenn man Sesam zu hause hat, kann man auch noch ein paar Sesamsamen darüber streuen – sieht super aus und schmeckt auch so 😉 Dann mit Stäbchen oder Messer & Gabel verspeisen. Guten!

PS: Ein fruchtiger, gut gekühlter Weißwein dazu ist perfekt!

Schlagwörter: , , , , , , , , ,